Vortrag “Überwindung von Traumata und emotionalen Belastungen mit neuroaktiver Musik”

Freitag, 19. April 2024 ab 17.00 – 22.00 
Veranstaltung im Geburtshaus St.Gallen

Referentin:
Christl Brucher, Neuroscience and Art e.V. gegründet von Günter Haffelder”

Mit einem speziellen EEG-spectralanalytischen Messverfahren können funktionelle Prozesse des Gehirns sichtbar gemacht werden.  In den entsprechenden Messgrafiken zeigen sich Ursachen von Störungen, Gefühle, Blockaden, belastende Konflikte, Traumatisierungen oder übertragene Ängste, aber auch Talente, Fähigkeiten und Zusammenhänge von Lernen und Gedächtnis.

Durch ein besonderes Setting können auch Belastungen vor, während oder nach der Geburt in den Messgrafiken dargestellt werden. Die Auswirkung von Geburtstraumatisierungen werden an entsprechenden Fallbeispielen besprochen.

Unser Gehirn ist plastisch und lebenslang zur plastischen Reorganisation bereit. Das Gehirn verändert sich und passt sich den jeweiligen Lebensumständen an, entwickelt aber auch Kompensationsstrategien zum Umgang mit belastenden Emotionen.

Um Prozesse zur Überwindung und Ablösung gewohnter Muster im Umgang mit belastenden Emotionen zu initiieren oder Lern- / Entwicklungsprozesse zu optimieren, arbeiten wir mit neuroaktiver Musik. Diese spezielle Musik wird auf der Grundlage einer Messung für die Klienten individualisiert erstellt. Sie wird aktivitätsbegleitend zu Hause gehört. Dies dient der Überwindung individueller Probleme und der Optimierung und Intensivierung von therapeutischen Prozessen und Lernprozessen.

Im Anschluss

Referent: Christian Strässle

Ein Vortrag darüber, was die Forschung der letzten 50 Jahre über die Auswirkungen der verschiedenen Arten des Gebärens in den Industrieländern, zeigt.

 Welche Auswirkungen hat dies aus auf unsere Säuglingszeit, Kindheit und das Erwachsenenalter?

Wie wirken sich die modernen Geburtshilfen auf die Psyche des Menschen aus. Wie gehen wir damit um? Weshalb begibt sich der Mensch immer wieder in die gleichen Situationen und welcher Zusammenhang besteht mit der Vorgeburtszeit oder unserer Geburt.7

Wie können solche Traumata in uns Integriert und verstanden werden?

Das Aufstellen von Anliegensätzen, basieren der identitätsorientierten Psychotraumatheorie (IoPT) nach Prof. Dr. Franz Ruppert, kann uns helfen, Zugang zu den unbewussten Seiten unserer Psyche zu erhalten. So können wir erkennen, wo wir innerlich stehen, und was uns an unserer Weiterentwicklung hindert oder fördert.

Im Anschluss an den oben angekündigten Vortrag können Teilnehmer an einem Workshop Live an einer Selbstbegegnung mitwirken oder diese miterleben.

-offen für alle Besucher-

Anmeldung: https://salzundstein.ch/veranstaltung-im-geburtshaus-st-gallen/